• Freund ist der Name eines Hundes

  •  (japanisches Sprichwort)

Zahlreiche Studien belegen, dass sowohl der Wolf wie auch der Mensch der Steinzeit von gleichen Instinkten getrieben wurden und in vergleichbaren sozialen Strukturen lebten. Sie wurden zu natürlichen Partnern. Beide waren Jäger, lebten in Verbänden oder Rudeln mit klaren Hirarchien. So verstanden sie einander instinktiv und diese einzigartige Nähe verband Mensch und Hund.

In den Jahrhunderten danach passten die Menschen die Fähigkeit ihrer Hunde an, verbesserten und spezifizierten sie. Der Hund wurde nach den Anforderungen seiner Gesellschaft geformt.

 

  • Der Hovawart

  • „Hofwächter“ oder „Wächter der Habe“

Seine Ahnen sind der nordische Großwolf und der kleinere asiatische Wolf. Der Hovawartwurde schon im Römischen Reich als Hof- und Stallwachhund hoch geschätzt. Auf Handelswegen kam er vermutlich zu den Germanen, wo er als Wachhund vor den Türschwellen der Häuser seine Aufgabe fand. Schon im 11. Jahrhundert gab es die typischen Bauernhunde, die als „hovewarden“ bezeichnet wurden.

Der Hovawart ist eine Rasse mit altem Namen, die letzten Jahrhunderte aus Kuvasz, Altdeutschen Schäferhund, langhaarigem schwarzen und
schwarzmarkenen Hirtenhunden, leichtfüßigen Neufundländern und Lanseeren, Großen Schweizer Sennenhunden und Gordon Setter von Bertram und Kurt-Friedrich König herausgezüchtet wurden.

In dessen Zuchtbuch wurde der erste Wurf am 3.April 1922 eingetragen und 1937 als Rasse anerkannt.

Er ist ein kraftvoller, mittelgroßer, leicht gestreckter, langhaariger Gebrauchshund. Den Hovawart gibt es in drei Farbschlägen: Schwarzmarken, schwarz und blond.

 

  • Seine Wesensmerkmale

H – herzlich, harmonisch abgestimmte Körperteile
O
– originell
V – verlässlich als Begleit-, Wach-, Schutz-, Rettungs- und Fährtenhund
A – ausgeglichen, selbstsicher, belastbar und gutartig
W – wachsam, ein anerkannter Gebrauchshund
A – arbeitsfreudig, mit guter Nasenveranlagung
R – rudeltreu, mit besonderer Bindung an seine Familie
T – tempramentvoll